Vom 24. bis 26. März fand in Leipzig das 35. Reha-Kolloquium statt. Mehrere Mitarbeitende von FOGS waren mit verschiedenen Beiträgen aktiv beteiligt.
Im Rahmen einer 90-minütigen Satellitenveranstaltung mit dem Titel „Nachhaltige Erfolge in der Kinder- und Jugendlichenrehabilitation ermöglichen – Fallmanagement und aufsuchende Nachsorge als Schlüssel“ stand die Nachsorgephase in der Kinder- und Jugendlichenrehabilitation im Mittelpunkt und wurde unter Einbezug von Erfahrungen aus dem Projekt „Kinder im Zentrum (KiZ)“ aus unterschiedlichen Perspektiven vorgestellt sowie mit verschiedenen Projektbeteiligten diskutiert.
Die Veranstaltung wurde von Frau Diane Müller (DRV Schwaben) moderiert. In einem Dialoggespräch gaben Frau Dr. Leidl, Chefärztin der KJF Rehaklinik Hochried, sowie Frau Anja Neupert-Schreiner, Leiterin der Abteilung Rehabilitation bei der DRV Schwaben, einen Überblick über die Ausgangslage. Anschließend stellte Herr Dr. Markus Koch von der Alpenklinik Santa Maria in Oberjoch ein praxisnahes Fallbeispiel vor und berichtete über Erfahrungen aus der Rehapraxis sowie über den Übergang in das Fallmanagement. Frau Monika Lechner vom Institut für Sozialmedizin in der Pädiatrie (Augsburg) gab Einblicke in die Arbeit der Fallmanager*innen in der Nachsorgephase. Ergänzend stellte Frau Sabine Geiss (DRV Schwaben) die aufsuchenden Nachsorgeangebote sowie die im Projekt gewonnenen Erfahrungen vor. Die wissenschaftlichen Ergebnisse wurden von Miriam Martin von FOGS präsentiert.
In der Innovationswerkstatt präsentierte Katharina Nettekoven ebenfalls einen Beitrag zum KiZ-Projekt. Im Mittelpunkt stand die Frage, inwiefern Rehalots*innen den Zugang zur Kinder- und Jugendrehabilitation erleichtern und dadurch die Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen verbessern können. Das Abstract des Beitrags mit einer kurzen Darstellung von Hintergrund, Methodik und Ergebnissen ist im Tagungsband des Reha-Kolloquiums auf den Seiten 152–154 veröffentlicht.
In einer Vortragssession stellte Julia Klinger zudem Ergebnisse aus dem KiT-Projekt zur Evaluation von Fallmanagement in der Rehafachberatung bei neun Rentenversicherungsträgern vor. Grundlage bildeten Versicherungsbefragungen und Falldokumentationen. Das Abstract des Beitrags findet sich im Tagungsband auf den Seiten 114–115.

