Vier Wochen nach Abgabe des Abschlussberichts zur Untersuchung von FOGS zu Bedarf und Möglichkeiten eines (mobilen) Drogenkonsumraums in Leipzig stellte Martina Schu dem zuständigen Fachausschuss die Ergebnisse vor. Mit Blick auf die erheblichen Anteile wohnungsloser intensiv Drogen konsumierender Personen, eine Zunahme der Belastungen in der Öffentlichkeit sowie die steigende Verfügbarkeit stärkerer synthetischer Opioide und die erheblichen Zahlen von Drogennotfällen riet FOGS dringend dazu, in Leipzig einen Drogenkonsumraum zu implementieren – zunächst in mobiler Form. Dafür sprechen auch die Erfahrungen andernorts sowie eine Reihe von Forschungserkenntnissen. Der Ausschuss bedankte sich für die sehr schnelle Bearbeitung des Themas und nahm sich viel Zeit für die Studienergebnisse. Anschließend diskutierte der Fachausschuss intensiv über eine mögliche Implementierung.