Vom 18. bis 20. März 2025 fand in Nürnberg das 34. Reha-Kolloquium statt. Mehrere FOGS-Mitarbeitende beteiligten sich aktiv.
In einer 90-minütigen Satellitenveranstaltung wurde das Projekt „KiT – Koordination individueller Teilhabe: Bedarfsermittlung und Leistungserbringung wie aus einer Hand“, das von FOGS koordiniert und wissenschaftlich begleitet wird, aus verschiedenen Perspektiven vorgestellt. Die Veranstaltung wurde von Nadine Vorsatz vom koordinierenden Träger DRV Bund sowie Prof. Dr. Edwin Toepler von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg moderiert. Andreas Konrad, Leiter der Abteilung Rehabilitation bei der DRV Bund, gab einen Überblick zum Projekt mit dem Fokus auf die Personenzentrierung in der Reha(fach)beratung.
Beatrix Ratzinger, Leiterin der Rehaberatung der DRV Bund in Bayern und ehemalige Fallmanagerin im Projekt, stellte einen komplexen und herausfordernden Fall vor, den sie begleitete. Prof. Dr. Peter Löcherbach von der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management und der Katholischen Hochschule Mainz legte den Schwerpunkt auf die im Projekt bearbeitete Herausforderung der einheitlichen Umsetzung von Fallmanagement im vielfältigen Kontext der verschiedenen beteiligten Rentenversicherungsträger.
Hans Oliva, Projektleiter bei FOGS, stellte die erarbeiteten Handlungsempfehlungen zur Umsetzung des Fallmanagements in der Deutschen Rentenversicherung vor. Zum Schluss gab Prof. Dr. Christian Rexrodt, ebenfalls von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, einen konkreten Einblick in die im Projekt entworfenen Beratungspfade mit dem Fokus Netzwerkarbeit.
In einer Vortragssession beleuchtete Dr. Sebastian Ehlen einen Aspekt der komplexen Evaluation des Projekts, indem er von der Implementierung des Fallmanagements aus Sicht der Fachkräfte bei den Rentenversicherungsträgern berichtete. Das Abstract des Beitrags, inkl. einer kurzen Übersicht über Hintergrund, Methoden und Ergebnisse, finden sich im Tagungsband des Reha-Kolloquiums auf den Seiten 124-125.
Daneben bot das Reha-Kolloquium Möglichkeiten zum persönlichen Austausch mit Projektpartnern und mit anderen Forschenden sowie einen inhaltlichen Einblick in viele spannende rehabilitationswissenschaftliche Projekte.

